Neben seinen Engagements ist Marco Michel auch regelmässig mit dem Einpersonenstück "EIN KUSS – ANTONIO LIGABUE" unterwegs. Ausserdem arbeitet er an einem Stück über den Berner Musiker Chlösiu Friedli, das 2023 Premiere feiern wird.

 

"CHLÖISU – Die Wirklichkeit ist nicht alles"

Der Soloabend erzählt vom Leben von Chlöisu Friedli, einem Pianisten, der in den 1970er Jahren dem Blues Berndeutsch beigebracht hat. Von ihm gibt es nur ein einziges Album, dessen Stücke man aber bis heute kennt. Unvergessen sind seine lakonischen und originellen Beobachtungen – etwa, wenn er seine Aufenthalte in der Psychiatrischen Klinik Waldau beschreibt oder wenn er als Sinnbild für die gesellschaftlichen Zwänge ausrech-net, wie oft einem von einer Ampel gesagt wird, ob man nun die Strasse überqueren dürfe oder nicht. Neben seiner ausgeprägten Lebenslust und seiner Leidenschaft für die Musik war sein Leben auch immer wieder gezeichnet von Krisen und langen Klinikaufenthalten, trotz oder wegen derer er seinen ganz eigenen, unverkennbaren Musikstil entwickelt hat. Es ist die Geschichte von einem Gratwanderer, der nach und nach an den Rand gespült wurde – bis er dort den Zug nahm, wo es keinen Bahnhof gab. Wie schon "EIN KUSS – ANTONIO LIGABUE" ist auch dieser Soloabend wieder eine Verbindung von zwei Kunstrichtungen: diesmal nicht Schauspiel und Malerei, sondern Schauspiel und Musik.

 

 

 

"EIN KUSS – ANTONIO LIGABUE"

EIN KUSS - ANTONIO LIGABUE ist ein 75-minütiges Einmannstück über den schweizerisch-italienischen Maler Antonio Ligabue, geschrieben und inszeniert vom italienischen Autor und Regisseur Mario Perrotta. Der Solo-Abend wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Marco Michel verkörpert den schweizerisch-italienischen Maler Antonio Ligabue und bringt sein Leben auf die Bühne. Bei Pflegeeltern aufgewachsen, mit 19 nach Italien zwangsausgeschafft, dort als Dorftrottel verspottet und erst ganz spät als Künstler gefeiert, war Ligabue stets getrieben von einer unglaublichen Schaffenskraft. Im Stück taucht Marco Michel immer wieder ein in Ligabues Vergangenheit und zeichnet grossformatige Porträts, mit denen er in Dialog tritt. Letztlich stellt sich die Frage nach der wirklichen oder vermeintlichen Verrücktheit von Aussenseitern - beziehungsweise von einer Gesellschaft, die Menschen an den Rand drängt. 

 

Presse- und Publikumsstimmen

"Stehende Ovationen für eine packende schauspielerische Leistung." Sarganserländer, 02.11.15

„Ein beeindruckender Abend. Packend gespielt.“  Walter Andreas Müller, Schauspieler, 2017

„Einzigartig. Eine Ausnahmbegabung.“  Sybille Birkenmeier, Kabarettistin, 2017

„Eine Entdeckung! Von atemberaubender Eindringlichkeit. Ein Muss.“  Bernie Schürch, Mummenschanz-Mitbegründer, 2017

 

Material

Infos & FotosTrailer und Interview & Artikel. Das Dossier zum Stück - mit Infos, Fotos, Technischem Rider und Kritiken - können Sie hier anschauen und hier direkt runterladen

 

 

Anfragen

a.gon Theater 

Lara-Fabienne von Zastrow

Mobil: 0049 1522 850 64 67

Mail: lara.vonzastrow@gmail.com